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Selbst vergorener Nektarinensaft kann durchaus Alkohol enthalten, da bei der natürlichen Gärung Zucker in Alkohol umgewandelt wird. Wie viel Promille du nach dem Trinken hast, hängt von mehreren Faktoren ab: dem Alkoholgehalt des Saftes, der getrunkenen Menge, deinem Körpergewicht, deinem Geschlecht und wie schnell du getrunken hast. Der Alkoholgehalt bei selbst gemachtem Fruchtsaft kann sehr unterschiedlich sein. Wenn der Saft richtig zu gären beginnt, entstehen leicht zwischen 1 und 5 Prozent Alkohol, manchmal sogar mehr, wenn die Gärung lange dauert. Ein Glas (200 ml) mit 3% Alkohol enthält etwa 6 Gramm reinen Alkohol, das entspricht ungefähr einem kleinen Bier (0,25 l mit 2,5% Alkohol). Für eine durchschnittliche Person kann das – je nach Körpergewicht – bereits zu 0,1 bis 0,2 Promille führen. Wenn du regelmäßig selbst vergorenen Saft trinkst und nicht sicher bist, wie viel Alkohol er enthält, solltest du besonders vorsichtig sein, vor allem wenn du noch am selben Tag Auto fahren möchtest. Mit einem einfachen Alkoholmessgerät oder einem Alkoholtest aus der Apotheke kannst du den Alkoholgehalt grob überprüfen. Im Zweifel gilt: Nach dem Genuss von selbst vergorenem Saft lieber kein Fahrzeug mehr führen. Bei der MPU zählt Ehrlichkeit und Eigenverantwortung – und dazu gehört auch, solche Unsicherheiten zu erkennen und verantwortungsvoll damit umzugehen.

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