Ananassaft selbst - Promillegehalt?
Trinke selbst vergorenen Ananassaft. Wie viel Promille?
Trinke selbst vergorenen Ananassaft. Wie viel Promille?
Selbst vergorener Ananassaft kann tatsächlich Alkohol enthalten, da beim Gärungsprozess Zucker in Alkohol umgewandelt wird. Der genaue Promillegehalt (also die Blutalkoholkonzentration) lässt sich jedoch nicht pauschal angeben, da er von verschiedenen Faktoren abhängt: Wie viel Zucker im Saft enthalten war, wie lange und unter welchen Bedingungen der Saft gegoren ist und ob eventuell Hefen beteiligt waren. In der Regel kann selbst vergorener Fruchtsaft einen Alkoholgehalt von etwa 0,5 bis über 2 Prozent Volumenprozent erreichen – in manchen Fällen sogar mehr, wenn der Gärprozess lange anhält. Für deinen Blutalkoholwert ist entscheidend, wie viel du davon trinkst, dein Körpergewicht, dein Geschlecht und wie schnell dein Körper Alkohol abbaut. Schon kleine Mengen selbst vergorener Säfte können – vor allem bei empfindlichen Personen oder bei größeren Trinkmengen – einen messbaren Blutalkoholspiegel verursachen. Das kann insbesondere im Straßenverkehr oder in MPU-Situationen problematisch werden, da auch geringe Mengen Alkohol nachweisbar sind. Mein Rat: Sei vorsichtig mit dem Genuss von selbst vergorenen Säften, wenn du noch Auto fahren willst oder dich in einem MPU-Prozess befindest. Im Zweifel solltest du auf Nummer sicher gehen und ganz auf vergorene Säfte verzichten, besonders wenn du nachweisen musst, dass du abstinent bist oder Alkohol konsequent meidest. Wenn du es ganz genau wissen möchtest, könntest du den Alkoholgehalt deines Saftes in einem Labor bestimmen lassen.
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