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Es ist verständlich, dass du dir Gedanken über den Alkoholgehalt deines selbst vergorenen Lychee-Safts machst, besonders im Zusammenhang mit der MPU oder dem Straßenverkehr. Der Alkoholgehalt hängt bei selbst gemachten vergorenen Säften von mehreren Faktoren ab, zum Beispiel vom Zuckergehalt der Früchte, der Gärdauer, der verwendeten Hefe und der Temperatur während der Gärung. Typischerweise entsteht bei natürlicher Gärung ohne Zugabe von spezieller Hefe ein Alkoholgehalt von etwa 1 bis 4 Prozent, manchmal auch etwas mehr, wenn sehr viel Zucker vorhanden ist oder die Gärung lange genug dauert. Damit liegt dein Lychee-Saft wahrscheinlich im Bereich von leichtem Bier oder Federweißer. Ohne eine genaue Messung mit einem Alkoholmeter (Spindel) oder Labortest lässt sich der exakte Wert jedoch nicht bestimmen. Wenn du auf Alkohol (z.B. während einer Abstinenzphase für die MPU) verzichten musst, empfehle ich dir, auf selbst vergorene Säfte und Getränke zu verzichten. Schon geringe Mengen können im Blut oder Urin nachweisbar sein und Probleme bereiten. Falls du unsicher bist, ist es immer besser, auf Nummer sicher zu gehen und gegebenenfalls alkoholfreie Alternativen zu wählen. So kannst du Risiken bei der MPU und im Straßenverkehr vermeiden.

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