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Es ist verständlich, dass du dir Gedanken darüber machst, wie viel Alkohol in selbst vergorenem Kiwisaft enthalten sein kann und wie sich das auf deinen Promillewert auswirkt. Tatsächlich kann selbst vergorener Fruchtsaft – auch Kiwisaft – durch den natürlichen Gärungsprozess Alkohol enthalten. Die genaue Menge hängt davon ab, wie lange und unter welchen Bedingungen der Saft gärt. Im Durchschnitt kann selbst vergorener Saft zwischen 0,5 und 4% Vol. Alkohol enthalten, manchmal sogar mehr, wenn der Gärprozess intensiv war. Wie viel Promille du letztlich im Blut hast, hängt nicht nur vom Alkoholgehalt des Safts ab, sondern auch von der getrunkenen Menge, deinem Körpergewicht, deinem Geschlecht und deiner individuellen Stoffwechselrate. Schon eine Flasche (0,7 Liter) mit 2% Alkohol kann bei empfindlichen oder leichten Personen messbare Promillewerte ergeben – meistens im Bereich von 0,1 bis 0,3 Promille. Das kann im Straßenverkehr oder bei einer MPU relevant sein, denn schon geringe Mengen Alkohol können auffallen oder zu Problemen führen, besonders wenn du bereits auffällig geworden bist. Mein Rat: Wenn du eine MPU vor dir hast oder generell auf Nummer sicher gehen möchtest, solltest du auf selbst vergorene Säfte verzichten oder sie zumindest sehr vorsichtig konsumieren. Im Zweifelsfall kannst du den Alkoholgehalt auch mit einem einfachen Alkoholmeter messen. Für die MPU ist zudem wichtig, dass du einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol nachweist und auch kleine Risiken vermeidest. Bei Unsicherheiten oder weiteren Fragen stehe ich dir gerne zur Verfügung.

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