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Es ist verständlich, dass du dir Gedanken über den Alkoholgehalt von selbst vergorenem Granatapfelsaft machst, gerade im Zusammenhang mit einer bevorstehenden MPU oder wenn du generell auf Alkohol achten möchtest. Der Alkoholgehalt von selbst vergorenem Saft kann stark variieren, je nachdem wie lange und unter welchen Bedingungen die Gärung stattgefunden hat. In der Regel beginnt die natürliche Gärung, sobald Zucker im Saft vorhanden ist und Hefen – entweder aus der Umgebung oder den Früchten selbst – den Zucker in Alkohol und Kohlensäure umwandeln. Bei einer unkontrollierten, natürlichen Gärung ohne zugesetzte Reinzuchthefen liegt der Alkoholgehalt meist zwischen 1 und 4 Prozent, kann aber im Einzelfall auch darüber liegen, wenn die Gärung lange genug anhält und ausreichend Zucker im Saft ist. Zum Vergleich: Fertige Fruchtweine aus dem Handel haben meist zwischen 5 und 12 Prozent Alkohol. Wenn du es genau wissen möchtest, solltest du den Alkoholgehalt mit einem sogenannten Alkoholmeter oder einer Vinometer-Messung bestimmen lassen. Diese Geräte sind relativ günstig im Fachhandel erhältlich oder du könntest eine Probe in einem Labor analysieren lassen. Vor allem bei einer MPU ist es wichtig, im Zweifel ganz auf selbst gemachte vergorene Getränke zu verzichten, um Risiken zu vermeiden. Es ist immer besser, auf Nummer sicher zu gehen, da auch kleine Mengen Alkohol zu einem positiven Testergebnis führen können.

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