Ethylone Langzeitmissbrauch - MPU Konsequenzen?
Langzeit Ethylone-Missbrauch. Konsequenzen bei MPU?
Langzeit Ethylone-Missbrauch. Konsequenzen bei MPU?
Ein Langzeitmissbrauch von Ethylone, einem sogenannten „Research Chemical“ aus der Gruppe der Cathinone, wird bei einer MPU sehr ernst genommen. Die Gutachter bewerten den Konsum synthetischer Drogen wie Ethylone ähnlich wie den von Amphetaminen oder anderen illegalen Substanzen. Das bedeutet, dass Sie in der Regel als „ungeeignet zum Führen eines Fahrzeugs“ gelten, solange keine nachhaltige Drogenabstinenz nachgewiesen werden kann. Die MPU-Prüfer erwarten in solchen Fällen nicht nur einen lückenlosen Nachweis der Abstinenz (meistens über 12 Monate, selten reichen 6 Monate), sondern auch eine tiefe Auseinandersetzung mit den Gründen Ihres Konsums und eine stabile Veränderung Ihres Lebensstils. Für eine erfolgreiche MPU müssen Sie folgende Punkte beachten: • Sie brauchen eine dokumentierte Abstinenz, in der Regel durch regelmäßige Urin- oder Haaranalysen. Diese Nachweise müssen unter behördlicher Aufsicht erfolgen und dürfen keine Lücken aufweisen. • Sie sollten sich intensiv mit den Ursachen Ihres Konsums beschäftigen und überzeugend darlegen können, warum Sie künftig nicht mehr rückfällig werden. Hier helfen oft Gespräche mit einem Suchtberater oder die Teilnahme an einer Therapie. • Im psychologischen Gespräch wird erwartet, dass Sie die Gefahren von Ethylone und anderen Drogen verstanden haben und glaubhaft vermitteln, wie Sie Rückfälle künftig vermeiden wollen. Eine gute Vorbereitung und ehrliche Selbstreflexion sind der Schlüssel zum Bestehen der MPU. Auch wenn der Weg anspruchsvoll ist, ist eine positive Begutachtung mit der richtigen Einstellung und professioneller Unterstützung durchaus möglich.
Unsere Community hilft Ihnen gerne bei Ihrer MPU-Situation!