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Vielen Dank für deine Frage zur Nachweisbarkeit von Butylone nach längerer Einnahme. Butylone gehört zu den sogenannten Cathinonen, einer Gruppe von synthetischen Drogen, die oft als „Badesalz“ oder „Research Chemicals“ verkauft werden. Die Nachweisbarkeit hängt von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem der eingenommenen Menge, der Dauer der Einnahme, deinem Stoffwechsel sowie der Art des Drogentests. Im Urin ist Butylone in der Regel etwa 1 bis maximal 3 Tage nach einmaligem Konsum nachweisbar. Nach längerer und wiederholter Einnahme, wie du sie schilderst, kann sich diese Zeitspanne etwas verlängern, weil sich Rückstände im Körper ansammeln. In sehr seltenen Fällen und bei starkem Konsum können Abbauprodukte bis zu 5 Tagen nachweisbar sein. In Blutproben ist Butylone meist nur wenige Stunden bis zu einem Tag nachweisbar, während bei Haaranalysen ein Nachweis mehrere Monate (je nach Haarlänge: etwa 1 cm Haar steht für 1 Monat) möglich ist. Für eine MPU ist wichtig zu wissen, dass viele Labore gezielt auf die gängigen Drogen testen. Butylone gehört nicht immer zum Standardpanel, wird aber zunehmend häufiger erkannt, vor allem bei Haaranalysen. Wenn du in absehbarer Zeit eine MPU vor dir hast, ist es ratsam, mindestens drei bis sechs Monate Drogenabstinenz nachweisen zu können. Dabei solltest du auch ehrlich mit deinem Konsummuster umgehen und dich, falls nötig, frühzeitig um eine professionelle Beratung oder Unterstützung bemühen. Das zeigt Eigenverantwortung und wird bei der MPU positiv bewertet.

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