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Vielen Dank für deine Frage und dein Vertrauen. Bei einem Langzeitmissbrauch von Methylone – einem sogenannten Research Chemical mit ähnlicher Wirkung wie Ecstasy (MDMA) – wird die MPU-Stelle den Fall sehr ernst nehmen. Methylone fällt unter das Betäubungsmittelgesetz und wird von den Gutachtern ähnlich streng bewertet wie andere Amphetamin-Derivate. Das bedeutet, dass nicht nur der Konsum an sich, sondern vor allem die Häufigkeit, Dauer und die Auswirkungen auf dein Verhalten und deine Lebensführung genau hinterfragt werden. Für eine positive MPU-Bewertung ist es entscheidend, dass du glaubhaft und nachvollziehbar darlegen kannst, dass du den Konsum vollständig und dauerhaft beendet hast. Die Gutachter erwarten eine ehrliche und reflektierte Auseinandersetzung mit den Gründen für den Drogenmissbrauch und überzeugende Maßnahmen zur Rückfallvermeidung. Meistens wird bei Langzeitkonsum ein Abstinenznachweis über 12 Monate gefordert. Zusätzlich ist die Teilnahme an einer Drogenberatung oder Therapie sehr hilfreich und wird positiv bewertet. Bereite dich darauf vor, detaillierte Fragen zu deinem Konsummuster, den Auslösern, den Konsequenzen und den Veränderungen in deinem Leben seit dem Ausstieg zu beantworten. Nur wer wirklich verstanden hat, warum es zum Missbrauch kam, und wirksame Strategien für die Zukunft entwickelt hat, hat realistische Chancen auf ein positives Gutachten. Eine professionelle MPU-Vorbereitung kann dir helfen, dich gezielt auf diese Anforderungen einzustellen.

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