Buphedrone Langzeitmissbrauch - MPU Bewertung?
Langzeit Buphedrone-Missbrauch. Wie bewertet?
Langzeit Buphedrone-Missbrauch. Wie bewertet?
Bei der MPU wird ein Langzeitmissbrauch von Buphedrone – wie bei anderen Designerdrogen oder Amphetamin-Derivaten – sehr kritisch bewertet. Die Gutachter prüfen, ob es eine substanzgebundene Abhängigkeit oder einen schädlichen Gebrauch gegeben hat und ob Rückfallgefahr besteht. Besonders problematisch sind fehlende Langzeitstudien zu Buphedrone, was die Unsicherheit bezüglich Gesundheitsfolgen und Rückfallrisiko erhöht. Die Gutachter orientieren sich daher an den Standards für vergleichbare Stimulanzien. Von Ihnen wird erwartet, dass Sie Ihren Konsum ehrlich und detailliert schildern können: Welche Motive gab es? Wie regelmäßig und in welchen Mengen wurde konsumiert? Welche negativen Folgen sind aufgetreten? Wichtig ist, dass Sie glaubhaft machen können, dass Sie die Ursachen Ihres Missbrauchs verstanden und wirksame Strategien zur Rückfallvermeidung entwickelt haben. Das bedeutet meist, dass eine längerfristige Abstinenz (meist mindestens 12 Monate, manchmal länger) durch geeignete Nachweise (Screenings, Haaranalysen) belegt werden muss. Eine erfolgreiche MPU setzt außerdem voraus, dass Sie sich intensiv mit Ihrem Konsumverhalten auseinandergesetzt und Veränderungen in Ihrem Lebensstil umgesetzt haben. Eine Drogenberatung oder Therapie wird von den Gutachtern häufig als positives Zeichen gewertet. Zeigen Sie, dass Sie alte Verhaltensmuster erkannt und nachhaltig verändert haben. Auch wenn der Weg nicht einfach ist, kann mit Aufarbeitung, Abstinenznachweisen und ehrlicher Reflexion eine positive MPU gelingen.
Unsere Community hilft Ihnen gerne bei Ihrer MPU-Situation!