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Vielen Dank für Ihre Frage und die Offenheit bezüglich Ihrer Situation. Die Fälschung einer Beisetzungsurkunde ist eine Straftat, die unter Urkundenfälschung fällt. Für die MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung) ist entscheidend, ob das Verhalten Zweifel an Ihrer charakterlichen Eignung zum Führen eines Fahrzeugs aufkommen lässt. Gerade bei Straftaten, die nicht direkt im Straßenverkehr begangen wurden, prüft die Führerscheinstelle, ob ein Zusammenhang zwischen Ihrem Fehlverhalten und der Verkehrssicherheit besteht. Eine Urkundenfälschung wie in Ihrem Fall wird häufig als Hinweis auf mangelnde Gesetzestreue und mögliche Rücksichtslosigkeit gewertet. Die MPU möchte klären, ob Sie grundsätzlich bereit sind, sich an geltende Regeln zu halten – auch im Straßenverkehr. Bei der Begutachtung ist es wichtig, dass Sie Ihr Verhalten reflektieren, ehrlich zu den Gründen der Tat stehen und überzeugend darlegen können, was Sie aus dem Vorfall gelernt haben. Für die Vorbereitung empfehle ich dringend, sich intensiv mit den Hintergründen Ihres Handelns auseinanderzusetzen und eine nachvollziehbare, glaubwürdige Veränderungshaltung zu zeigen. Zeigen Sie, dass Sie die Tragweite Ihres Fehlverhaltens erkannt haben und heute anders handeln würden. Eine professionelle MPU-Vorbereitung kann Ihnen dabei helfen, Ihre Argumentation zu strukturieren und Unsicherheiten abzubauen. So können Sie Ihre Chancen auf ein positives Gutachten deutlich verbessern.

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